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Ernst-Ludwig-Heim-Grundschule

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Unsere Schulordnung

Ernst-Ludwig-Heim-Grundschule                                                                                                              September 2009

                             

Schulordnung

 

Damit sich alle Schüler und Schülerinnen in der Schule wohl fühlen und in ihren Rechten nicht verletzt werden, müssen Regeln bekannt sein und von allen eingehalten werden. Diese Schulordnung ist für den inneren Schulbetrieb verbindlich. Regeln für den äußeren Schulbetrieb werden in einer Hausordnung extra geregelt. Grundlagen für alle Bestimmungen sind das Schulgesetz für Berlin, die dazugehörigen Verwaltungsvorschriften sowie Beschlüsse der Schulkonferenz und der Gesamtkonferenz im Rahmen der zugewiesenen gesetzlichen Aufgaben.

Schulische Erziehung kann nur gelingen, wenn auch im Elternhaus die in einer demokratischen Gesellschaft geltenden Werte von Toleranz, Achtung der anderen und friedlicher Zusammenarbeit sowie die Wertschätzung auch fremden Eigentums vermittelt werden.

Das Zusammenleben in unserer Schule ist von Regeln und Pflichten bestimmt, damit Schüler/innen und Lehrer/innen sich wohlfühlen und erfolgreiches Lernen und ein friedliches Miteinander möglich sind.

 

·       Alle haben das Recht respektiert zu werden, ungeachtet ihres Aussehens und ihrer Ansichten.

·       Alle haben das Recht in einem höflichen Ton angesprochen und nicht beschimpft zu werden.

·       Alle haben das Recht auf körperliche Unversehrtheit und auf die Unversehrtheit ihrer Sachen.

·       Alle haben das Recht auf unbeeinträchtigtes Arbeiten und Lernen.

 

Aus diesen Rechten ergeben sich für jeden folgende Pflichten:

 

·       Wir pflegen einen höflichen und freundlichen Umgangston.

·       Wir arbeiten partnerschaftlich mit anderen zusammen.

·       Regelmäßige Beteiligung am Unterricht, vollständiges Arbeitsmaterial und die Anfertigung von Hausaufgaben sind selbstverständlich.

·       Wir verhalten uns rücksichtsvoll anderen gegenüber und achten auf das Eigentum anderer.

·       Probleme werden auf friedlichem Wege gelöst. Der Einsatz körperlicher Gewalt ist verboten.

1.              Erziehungsgrundsätze

Die Verantwortung für die Erziehungsarbeit in der Schule liegt bei den Lehrer/innen und Erzieher/innen.

Lob, Anerkennung und konstruktive Hinweise sind wichtige Mittel der Erziehung. Jedes Lob kann im Klassenbuch vermerkt werden und den Erziehungsberechtigten durch die Lehrkraft, die das Lob ausgesprochen hat, mitgeteilt werden.

Schüler/innen können für beispielhaftes Verhalten durch eine schriftliche Anerkennung und / oder eine Sachprämie ausgezeichnet werden.

Alle an der Schule Tätige sind verpflichtet, bei Beobachtung eines Verstoßes gegen die schulischen Regeln unverzüglich einzugreifen, indem

·       mit dem Schüler / der Schülerin ein klärendes Gespräch geführt wird

·       das falsche Verhalten einsichtig gemacht wird

·       der Schüler / die Schülerin dem Alter entsprechend aufgefordert wird, seine / ihre Auffassung zu Verhaltensregeln der Schule darzulegen und zu begreifen.

 

Sie/Er wirkt darüber hinaus darauf hin, dass

 

·       der Schüler / die Schülerin sich bei dem Betroffenen entschuldigt

·       der an der Schule Tätige Hilfeleistung für den Einzelnen oder die Gruppe übernimmt

·       der  angerichtete Schaden ? soweit möglich - wieder gutgemacht wird.

 

Schüler / innen können darüber hinaus im Rahmen der Wiedergutmachung verpflichtet werden, Pflichten für die Gemeinschaft zu übernehmen. Beispiele sind die Reinigung / das Aufräumen bestimmter Bereiche des Schulgebäudes oder des Schulgeländes. Die Pflicht zur Schadensbegrenzung im Sinne des § 50(3)SchG bleibt von erzieherischen Maßnahmen unberührt.

2.              Erziehungsmaßnahmen

Erziehungsmaßnahmen sind in der Klassenliste zu vermerken.

2.1. Als Erziehungsmaßnahmen sind insbesondere  vorgesehen:

·       Eintrag ins Klassenbuch

·       zeitweiser Ausschluss aus einer Unterrichtsstunde

·       schriftliche Benachrichtigung der Erziehungsberechtigten, verbunden mit dem Hinweis auf evtl. Rücksprachen

·       das Nachbleiben

·       der Tadel

2.1.1.  Das Nachbleiben kommt unter anderem in Betracht bei folgendem Fehlverhalten des Schülers gegen seine Pflichten gemäß § 46 (2) SchG:

·       Nichtanfertigen von Hausaufgaben

·       häufiges Vergessen von Arbeitsmaterialien

·       mehrfache Behinderung des Unterrichts durch unangemessenes Verhalten

·       unerlaubtes Entfernen von Unterrichtsveranstaltungen

·       häufiges Zuspätkommen

2.1.2.  Der Tadel wird von der erteilenden Lehrkraft in das Klassenbuch bzw. in die  Klassenliste eingetragen.

Er ist den Erziehungsberechtigten schriftlich mitzuteilen, eine Durchschrift ist zu den Schulunterlagen zu nehmen.

Der Tadel kann unter anderem bei folgendem Fehlverhalten erteilt werden:

·       mutwillige oder fahrlässige Zerstörung von Sachgegenständen

·       rücksichtsloses oder beleidigendes Verhalten in der Schule

·       Unterrichtsboykott

·       unerlaubtes Verlassen des Schulgebäudes während der Unterrichtszeit

 

Diese Erziehungsmaßnahmen können unter Berücksichtigung des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit unabhängig voneinander angewendet werden.

3.              Ordnungsmaßnahmen

 

Ordnungsmaßnahmen werden auf der Grundlage der Regelungen des § 63 SchulG gegen Schüler / Schülerinnen erlassen. Zuständig dafür ist das dort jeweils vorgesehene Gremium bzw. die dort vorgesehene Lehrkraft oder die regionale Schulaufsicht. Die Verfahrensregeln sind in dem Schulgesetz genau beschrieben und zu beachten.

Als Ordnungsmaßnahmen kommen in Betracht:

·       der schriftliche Verweis

·       der Ausschluss vom Unterricht und anderen schulischen Veranstaltungen bis zu 10 Tagen

·       die Umsetzung in eine Parallelklasse oder andere Unterrichtsgruppe

·       die Überweisung in eine andere Schule desselben Bildungsgangs.

 

Ordnungsmaßnahmen können getroffen werden, wenn

·       Anordnungen des Schulleiters / der Schulleiterin bzw. der Mitarbeiter/innen des pädagogischen oder nichtpädagogischen Personals nicht befolgt werden

·       Beschlüsse schulischer Gremien nicht befolgt werden

·       gegen Pflichten im Sinne des § 46 (2) SchG verstoßen werden, nämlich am verbindlichen Unterricht und den übrigen Veranstaltungen regelmäßig aktiv teilzunehmen, gestellte Aufgaben auszuführen und die Regeln des Zusammenlebens in der Schule einzuhalten.

Die Ordnungsmaßnahmen müssen zu Art, Schwere und Folgen des Ordnungsverstoßes in einem angemessenen Verhältnis stehen.

4.              Vermittlungsausschuss

Zur Wahrnehmung ihrer Rechte ist die Schulkonferenz bei Ordnungsmaßnahmen gemäß § 63 (2) Satz 1 Nr. 4 SchG zu beteiligen. Sie kann dazu einen Vermittlungsausschuss bilden.

5.              Strafanzeige

Bei schwerwiegenden Handlungen gegen Leib und Leben oder Sachen kann der Schulleiter / die Schulleiterin im Einvernehmen mit dem zuständigen Schulaufsichtsbeamten auch bei fehlender Strafmündigkeit Strafanzeige erstatten.

6.              Inkrafttreten und Bekanntgabe

Diese Schulordnung ist nach Beschlussfassung durch die Schulkonferenz in allen Klassen altersangemessen zu besprechen und den Eltern in schriftlicher Form bekannt zu geben. Sie tritt in dieser überarbeiteten Fassung nach Beschlussfassung durch die Gesamtkonferenz und die Schulkonferenz im September 2009 in Kraft.

 

 

 

 

Schulleiterin

 

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